Weitere Sanierungsleistungen

Weitere Sanierungsleistungen

Zusätzlich zu unserer Bautrockner-Vermietung der lautlosen Infrarottrockner, bieten wir im Bedarfsfall folgende Leistungen an:

Beratung mit Objektbegutachtung

Bevor INTROC mit Maßnahmen bzw. Sanierungsarbeiten beginnt, sollte eine Erstbesichtigung/Begutachtung am Objekt durchgeführt werden. Sobald erste Schimmelflecken zu sehen sind oder der Putz blüht und bröckelt, ist es höchste Zeit mit Gegenmaßnahmen zu beginnen. Bevor mit irgendwelchen Maßnahmen begonnen wird, sollte eine fachmännische Begutachtung und Abklärung der Ursachen durchgeführt werden. Dabei sollte geklärt werden ob Kondensation die Ursache ist, oder Feuchtigkeit von außen eindringt oder hochsteigt. Als Messverfahren wird das dielektrische (absolut zerstörungsfreies) Verfahren angesetzt. Bei zu hoher Feuchtigkeit messen wir mehrere Punkte am Objekt.

Profi erklärt Laien anhand eines Messgerätes den Feuchtigkeitsgrad des Mauerwerks und den Schimmelbefall als Konsequenz

Bei einer Begutachtung werden die Daten (Feuchtegrad, Art der Feuchte), Ursachen der Feuchte, Außen-Einwirkung z.B. defektes Dachrinnenrohr, kaputtes Dach, Rohrbruch oder Kondensationsfeuchte nach einer thermischen Sanierung, Luftdichtheit der Objekte und nicht optimales Lüftungsverhalten aufgenommen und eine optimale, effektive und kostengünstige Lösung gemeinsam erörtert. Danach analysiert INTROC gemeinsam mit dem Schadensnehmer/in die schadhafte Bausubstanz und die nächsten Schritte zur Schadensbehebung, Von der Bauteiltrocknung bis hin zur kompletten Sanierung des Objektes wird alles im Vorfeld besprochen.

Für Versicherungsschäden werden die Zeiträume der Trocknung, Verbrauchsdaten der Infrarottrockner und die Daten der Trocknung in einem Mess- und Trocknungsprotokoll dokumentiert. Eine genaue Besichtigung des Baukörpers und die Messung der relevanten Punkte wie Temperatur, Wandfeuchte sowie Luftfeuchte werden von uns vor Ort durchgeführt. Gemeinsam werden nächsten Schritte besprochen und anschließend eine genaue Analyse zur Schadensbehebung erstellt.

Sanierungsarbeiten

INTROC übernimmt diverse Arbeiten mit professionellen Partnern, um Objekte wieder herzustellen.

Dazu zählen:

  • Putz-und Spachtelarbeiten
  • Malerarbeiten
  • Fußbodenarbeiten (Holz Parkett Laminat und PVC)
  • leichte Maurerarbeiten
  • Elektro-, Sanitär- und Fliesenarbeiten

Sanierungarbeiten

 

Abwicklung von Versicherungsschäden

INTROC ist auch behilflich bei Versicherungsschäden inkl. Mess- und Trocknungsprotokolle:

Wir helfen Ihnen bei der Abwicklung einer Wasserschaden Regulierung. Der entstandene Wasserschaden sollte zuerst und unverzüglich der entsprechenden Versicherung gemeldet werden. Z.B.

  • Hausratversicherung
  • Privathaftpflichtversicherung
  • Elementarschadenversicherung
  • Wohngebäudeversicherung

Schadensabwicklung Versicherung

Weitere Vorgangsweise können wir in Zusammenarbeit mit dem Geschädigten und der zuständigen Versicherung (wenn gewünscht) gemeinsam koordinieren. Sobald die Freigabe der Versicherung erfolgt ist, z.B. mittels Gutachtens, können wir mit dem Trocknungsarbeiten beginnen.

Schimmelsanierung

Schimmelpilze können Allergien auslösen, daher ist eine fachgerechte Sanierung besonders wichtig. Da die Schimmelsanierung sehr komplex ist, kann hier nur das Motto heißen:

Schritt für Schritt zur Sanierung

INTROC erarbeitet ein maßgeschneidertes Sanierungskonzept und auf Wunsch koordinieren wir die einzelnen, zur Umsetzung erforderlichen Handwerksarbeiten. Der einfachste und kürzeste Weg wäre

Schimmelsanierung mit Essig1. den Schimmel mit Essig abwaschen

2. die schadhafte Bausubstanz mit Schimmelfarbe bestreichen

3. verschimmelter Putz entfernen und neuen aufbringen

Die oben drei genannten Punkte funktionieren kurzfristig schon, damit ist das Problem nicht gelöst sondern nur verschoben.
Nachhaltig gibt es nur eine Lösung – Das Mauerwerk intensiv trocknen! Nachdem die Schadensursache behoben ist und die Entfeuchtungsarbeiten durchgeführt wurden, kann im Anschluss mit der Wiederherstellung der Bausubstanz begonnen werden.

Durch das intensive Trocknen (Tiefentrocknung) mit unseren INTROC Bautrocknern haben Sie beste Voraussetzungen zur Wiederherstellung der ursprünglichen Bausubstanz. Bei der Instandsetzung/Wiederherstellung sollte drauf geachtet werden, dass nur Materialien verwendet werden, die die Funktionalität der Bausubstanz nicht beeinträchtigen. Besonders bei älterer Bausubstanz ist darauf zu achten, die passenden Baumaterialien einzusetzen. Das heißt z.B. bei der Wiederherstellung einer Wand ist auf die natürliche Membranfunktion zu achten und geeignete Materialien zu verwenden. Bei altem Mauerwerk (Kalkmörtel u Kalkputz) keinen Zement oder Gips verwenden!

Egal, ob Sie „nur“ trocknen möchten, oder weitere Leistungen benötigen –  Kontaktieren Sie uns und nutzen Sie unser Netzwerk vom erfahrenen Techniker bis zum professionellen Handwerker. Ein Beispiel für eine erfolgreiche Trocknung im 6. Wiener Gemeindebezirk finden Sie hier in der INTROC Case Study.

Feuchte Wände und Decken – mögliche Gründe

Feuchte Wände und Decken – mögliche Gründe

Für feuchte und nasse Wände und Decken kann es – neben Hoch-/Wasserschäden auch weitere Gründe geben. Hier erfahren Sie mehr darüber:

Kondensationsfeuchte

Bei Feuchteschäden in Bestandsobjekten wie Häusern und Wohnungen kann die Ursache in ungenügendem Wärmeschutz der Bauteile, an Wärmebrücken (umgangssprachlich auch Kältebrücken genannt) und an einer allzu hohen Luftfeuchtigkeit in den Räumen liegen.
Zu hohe Luftfeuchtigkeit hat verschiedene Ursachen wie:

  • schlechte feuchtregulierende Innenwand Materialien, wie Dispersions- und Lackfarben
  • nicht optimales Lüftungsverhalten wie Lüftungsrate und Lüftungszeitpunkt
  • nicht ausreichend und nur teilweise Beheizung der Wohnung, des Hauses durch falsche Sparsamkeit.

Auch das Verstellen der Außenwand mit großen Möbelstücken führt zu Tauwasserbildung an der Bauteiloberfläche und zu Feuchteschäden an den Wänden. Nach der Aufnahme des Schadens sollte unverzüglich mit der Trocknung und den Sanierungsarbeiten begonnen werden.

Mit unseren Infrarottrocknern haben wir die ideale Technologie, die schadhaften Stellen zu trocknen. Die Infrarottrockner werden vor der feuchten Bausubstanz, in einem Abstand von 10-20 cm gestellt oder angebracht und die Trocknung kann beginnen.
Nach 1-3 Tagen (je nach Durchfeuchtung) werden die Infrarottrockner umgesetzt um weitere Stellen zu trocknen.

Durch Feuchtigkeit im Mauerwerk bröckelt der Fassadenputz an einer Hausecke ab.

Da Kondensationsfeuchte meist nur an der Außenwand, Fensterleibungen und Wandecken auftritt, ist die Infrarottrocknung die perfekte Technologie, um schadhafte Stellen schnell, effektiv und nachhaltig zu trocknen.
INTROC möchte den vielfach von Experten eingesetzten Bautrocknern und Luftentfeuchtern nicht widersprechen, aber bei Kondensationsfeuchte sind unsere Infrarottrockner die perfekte Technologie, um feuchte Bausubstanz in kurzer Zeit, effektiv und nachhaltig durch Tiefentrocknung und noch dazu kostengünstig zu trocknen.

Neubaufeuchte

Durch die Zunahme von immer schnelleren Bauzeiten, bedingt durch Termin- und Kostendruck, gibt es mehrere Probleme mit Neubaufeuchte.
Da Feuchtigkeit durch den vorgeschriebenen Vollwärmeschutz nicht mehr nach außen abgegeben werden kann, wird die Feuchte nur noch nach innen abgegeben. Feuchtigkeit im Baukörper kann verursacht werden durch:

  • heute fast ganzjähriges Bauen
  • Feuchtegehalt der Baumaterialien wie Beton, Mörtel, Putz, Estrich etc
  • Feuchtigkeit von außen wie Regen und Schnee
  • durch verschiedene Gewerke
  • Kondensationsfeuchte, da Neubauten selten beheizt werden

Durch unsere Infrarottrockner sind wir in der Lage, Neubauten professionell und effektiv zu trocknen. Zur (Optimierung) können auch Luftentfeuchter optional mit eingesetzt werden. Mit unseren Infrarottrocknern trocknen wir auch in die Tiefe, nicht nur die Oberfläche.
Dadurch können aufeinanderfolgende Gewerke termingerecht und handwerklich professionell fertiggestellt werden.
Fliesen, Parkett, Laminatböden, Tapeten und Holzkonstruktionen können ohne zeitliche Verzögerung eingebracht werden.
Infrarottrocknung spart nicht nur Zeit und Geld, sondern auch Folgeschäden wie Schwamm- Schimmelbildung, Korrosion und Salzausblühungen werden verhindert. Für die Bauherren entfallen somit auch Beschwerden/Reklamationen/Gewährleistungsansprüche durch Folgeschäden.

Infrarottrockner von INTROC bieten insofern nur Vorteile für Bauherren, Handwerker und Mieter. Ein Beispiel findet sich in der INTROC Case Study über die erfolgreiche Trocknung im 6. Wiener Gemeindebezirk.

INTROC hilft bei Wasserschäden & Entfeuchtung

Sie brauchen Hilfe nach einem Wasserschaden oder mit Bautrocknung?  Hinterlassen Sie Ihre Kontaktdaten und wir melden uns umgehend bei Ihnen.

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Entfeuchtung: Wissenswertes zu Raum- und Luftentfeuchtung in Wien

Entfeuchtung: Wissenswertes zu Raum- und Luftentfeuchtung in Wien

Obwohl Wien als mitteleuropäische Stadt in einer Zone mit gemäßigtem Klima liegt, gibt es im städtischen Bereich oftmals Probleme mit der Feuchtigkeit von Wohnräumen und Kellern. Abhilfe können hier so genannte Entfeuchtungsgeräte schaffen.

Wann braucht man ein Entfeuchtungsgerät?

Ein Entfeuchtungsgerät oder einen Entfeuchter braucht man nicht erst, wenn bereits Schimmel an den Wänden, Decken oder am Boden zu sehen ist, Raumentfeuchtung kann präventiv wirken und das Raumklima deutlich verbessern. Bei einer Raumtemperatur von 20° sind grob gesagt Werte zwischen 40% und 60 % Luftfeuchtigkeit in Ordnung. Ist die Luftfeuchtigkeit höher, kann es verstärkt zur Wasserkondensation an Möbeln, Decken, Fenstern und Wänden kommen; diese permanent-feuchten Stellen sind Herde für Schimmel und können der Gesundheit und der Bausubstanz schaden.

Die Luftfeuchtigkeit sammelt sich auf einer Fensterscheibe. Im Hintergrund sind die Lichter einer Stadt zu sehen.

 

Warum braucht man überhaupt einen Luftentfeuchter in einer Wiener Wohnung?

Die Ursache für eine hohe Feuchtigkeit von Bausubstanz und Raumluft kann unter anderem in einem der folgenden Gründe liegen:

  • Durch ein undichtes Wasserrohr ist Wasser ins Mauerwerk, in die Raumdecke oder in den Boden gedrungen
  • Eine fehlende horizontale Abdichtung des Kellers gegen aufsteigendes Grundwasser oder Kanalwasser lässt Wasser über das Fundament oder über den Keller emporsteigen
  • Fehlende oder überforderte Drainagen im Wiener Stadtgebiet leiten Bach- und Quellwasser nicht mehr um das Gebäudefundament herum, das Wasser gelangt viel mehr ins Gebäude
  • Zu hoher Grundwasserstand – Trotz Donauregulierung ist insbesondere in Transdanubien der Grundwasserstand oft sehr hoch
  • Auslaufende wasserbetriebene Haushaltsgeräte, dazu gehören Geschirrspüler, Waschmaschinen und Wäschetrockner. Sei es durch fehlerhafte Geräte, durch falsche Schlauchanschlüsse oder durch unsachgemäße Behandlung der Geräte
  • Zu wenig Lüften, vor allem in Haushalten mit vielen Personen und oder Haustieren, die durch die natürliche Körpertranspiration die Luftfeuchtigkeit erhöhen.

In vielen Fällen kann, muss ein Raumentfeuchter Abhilfe schaffen. Zu den konkreten Anwendungsfällen und Kategorien folgen noch wesentliche Informationen.

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Entfeuchtung durch aktive oder passive Raumentfeuchter

Grob eingeteilt gibt es chemische und elektrische Luftentfeuchter. Erstere können nur passiv mit Salzen oder Granulaten und Silikagels die Luftfeuchtigkeit reduzieren, zweitere arbeiten „aktiv“ über Luftzirkulation und mittels dreier unterschiedlicher Systeme. Chemische Luftentfeuchter „sättigen“ sich nach einiger Zeit – darum sollten sie für kleine Räume bzw. Schränke oder kurzfristig eingesetzt werden. Elektrische Raumentfeuchter verfügen hingegen meistens über einen Wassertank oder einen Wasserablauf, über den die gesammelte Wassermenge aus der Luft abgeleitet werden kann.

Hinweis – je wärmer die Luft in einem Raum ist, desto mehr Feuchtigkeit kann sie aufnehmen, bis sie „gesättigt“ ist. Trifft die warme Luft, die viel Feuchtigkeit aufnehmen kann auf kalte bzw. kältere Luft oder Oberflächen, dann kommt es zu Kondenswasserbildung: Luftfeuchte wird wieder zu Flüssigkeit. Ein eiskaltes Getränk im Trinkglas wird im Sommer von einem Wasserfilm umgeben – die Luftfeuchtigkeit aus der warmen Luft kondensiert auf einer kühlen Oberfläche.

 

Wie funktionieren elektrische Entfeuchtungsgeräte?

Die zuvor angesprochenen „aktiven“ Luftentfeuchter arbeiten mit den folgenden physikalischen Methoden:

  1. Kondensation
  2. Absorbtion
  3. Adsorbtion

 

Raumentfeuchter mit Kondensations-Entfeuchtung

Bei Luftentfeuchtung über Kondensation wird Luft über einen Ventilator über einen Wärmetausche/Kühlrippen oder -Lamellen geblasen. Die Temperatur des Wärmetauschers ist niedriger als jene der Raumluft. Aufgrund des oben beschriebenen Phänomens der Kondensation an einer kühlen Oberfläche sammelt sich das Wasser, das schwerer als Luft ist, in einem Auffangbecken und kann entweder manuell oder über einen Schlauch ausgeleert werden. Die Luft wird dabei leicht erwärmt und im Anschluss wieder an den Raum abgegeben.

Vorteile:
  • Einfach, günstig, Effizienz ist in Ordnung
  • Kein Fenster muss geöffnet werden
  • Geräte verfügen über eine Abschaltautomatik
  • Günstiger als Adsorptionstrockner
Nachteile:
  • Eingeschränkter Einsatzbereich (Temperatur- und Kubaturabhängig = Rauminhalt)
  • Temperaturbereich eingeschränkt (ca. 6°- 33° Celsius)

 

Die Adsorptions-Methode für Raumentfeuchter

Diese Luftentfeuchter bestehen aus zwei getrennten Bereichen für die Entfeuchtung und für die Regeneration. Bei dieser Methode wird Wasserdampf durch Ablagerung an einem Trockenmittel gebunden (Trockenmittel = poröse Körper in Kugel- oder Granulatform, Kieselgel, aktivierte Tonerde, Molekularsiebe). Die Feuchtigkeit wird später über Desorption wieder ausgetragen (Tankbehälter o.ä.).

Vorteile:
  • Einsatz bei Temperaturen unter 0° möglich
  • Je nach Beschaffenheit (Rotationsentfeuchtung oder Kammerentfeuchtung) Trocknung bis 5% oder 0,5% relative Raumfeuchte.
Nachteile:
  • Gefahr der Übertrocknung (Spannungsrisse im Mauerwerk)
  • Hoher Energieverbrauch
  • Gebäudeöffnung (Fenster, Abluftrohr, etc.) für die Desorption notwendig

Raumentfeuchter mit Absorbtions-Entfeuchtung

Luftentfeuchter auf Absorptionsbasis nutzen die chemische Absorption, das heißt Aufnahme von Wasserdampf in einen Körper oder eine Flüssigkeit. Hier führt ein Ventilator die feuchte Luft beispielswiese über eine hygroskopische Flüssigkeit, die den Wasserdampf aus der Luft aufnimmt und damit verdünnt wird. Kann die Absorptionsflüssigkeit (Natriumchlorid, Schwefelsäure) keinen Wasserdampf mehr aufnehmen, muss diese regeneriert werden. Dies erfolgt durch Erhitzung und Austreibung des Wassers in Dampfform.

Nachteile:
  • Korrosionsgefahr aufgrund der Absorptionsflüssigkeiten

Üblicherweise werden in Wohnungen, in denen unregelmäßig hohe Luftfeuchtigkeit, wie beispielsweise beim Wäschetrocknen oder nach langem Duschen, Kondensationsentfeuchter eingesetzt. Chemische Entfeuchter werden bei kleinen Räumen, beispielsweise in Kleiderschränken oder in Kisten zur Aufbewahrung verwendet.

Wenn große Wassermengen, wie bei einem Grundwasseranstieg, bei Hochwasser, einem Wasserrohrbruch oder einem Gebrechen bei der Waschmaschine, in den Boden und die Mauern eindringen, dann ist die Trocknung über Luftentfeuchter alleine ein langsamer Prozess. Hier hilft der Einsatz von Bautrocknern dabei, die Feuchtigkeit aus dem Mauerwerk heraus zu trocknen, während Luftentfeuchter nur die Feuchtigkeit aus der Luft ziehen, die das Mauerwerk beim Trocknen an diese abgegeben haben.

Nach welchen Kriterien soll ich einen Luftentfeuchter auswählen?

Als erstes sollten Sie die Luftfeuchtigkeit in einem Raum messen. Wie oben beschrieben, sind bei Zimmertemperatur 40%-60% Luftfeuchtigkeit „normal“. Die Raumtemperatur ist die zweite wichtige Zahl, die Sie wissen sollten. Abhängig von der Fläche des Raumes und der Ziel-Luftfeuchtigkeit, können Sie bereits eine Vorauswahl treffen, welchen Raumentfeuchter Sie benötigen. Handelt es sich um ein kleines Badezimmer oder die Waschküche, reicht ein kleiner, im Versandhandel erhältlicher Luftentfeuchter. Bei technischen Gebrechen werden Sie ein Profigerät benötigen. Durch kondensierte Feuchtigkeit hat sich in einer Zimmerecke Schimmel gebildet. Es sind die Ecke des Zimmers, eine Regalleiste und eine Unterputzdose neben den Schimmelausbildungen zu sehen.  

Wo kann ich ein Entfeuchtungsgerät mieten?

Im Internet gibt es zahlreiche Anbieter, die Entfeuchtungsgeräte auf Tages- oder Wochenbasis innerhalb und rund um Wien anbieten. Aus unserer Erfahrung empfiehlt es sich, auf den Strompegel und die Geräuschentwicklung bei einem Entfeuchtungsgerät zu schauen. Besonders, wenn das Entfeuchtungsgerät in der Nähe des Schlafzimmers stehen sollte, kann der Dauerbetrieb schlafraubend sein. Hier noch einmal die wichtigsten 5 Punkte, die für die Luftentfeuchter-Auswahl wichtig sind:
  1. Luftfeuchtigkeit
  2. Temperatur
  3. Fläche des Raumes
  4. Stromverbrauch
  5. Geräuschpegel

Für welche Räume sind Raumentfeuchter geeignet?

Raumentfeuchter können prinzipiell überall aufgestellt werden, wo sie einen elektrischen Anschluss und einen festen ebenen Untergrund haben. Je kleiner der Raum im Vergleich zur Kapazität des Raumentfeuchters ist, desto schneller wird die Luftfeuchtigkeit reduziert, deshalb empfiehlt sich auch eine Zimmer-weise Entfeuchtung. So kann ein kleines Bad oder Schlafzimmer schneller entfeuchtet werden, als die gesamte Wohnung. Wichtig ist, dass über offene Türen und Fenster wieder gesättigte feuchte Luft nachkommt, das heißt, die zu entfeuchtenden Räume sollten geschlossen sein! Offene oder schlecht abgedichtete Räume zu entfeuchten kann in eine Sisyphos-Arbeit ausarten! Die Luft wird entfeuchtet und gleich strömt wieder feuchte Luft nach! Je kälter der zu entfeuchtende Raum (Gartenhaus, Keller, Garage) ist, desto länger dauert die Entfeuchtung im Vergleich zu einer beheizten Wohnung. Wichtig: beachten Sie bitte auch die Geräuschentwicklung bei Raumentfeuchtern. Nicht nur der Dauerbetrieb, bei dem Kompressor oder Ventilator laufen können, auch die akustischen Warnsignale, beispielsweise, wenn der Wasserbehälter voll ist, können enervierend sein!  

Raumentfeuchter für die Waschküche

Wenn Sie den Luftentfeuchter für die Waschküche oder das Wäschezimmer verwenden möchten, damit die Wäsche schneller trocknen kann, funktioniert das einwandfrei. Wichtig ist, dass der Raum geschlossen ist, wo der Entfeuchter neben oder unter dem Wäscheständer steht, ist unerheblich.  

Was ist noch zu beachten, wenn ich ein Entfeuchtungsgerät kaufen möchte?

Im Rahmen unserer eigenen Erfahrung und der Recherche haben wir das Feedback zu mehreren hundert Entfeuchtungsgeräten erhalten. Beachten Sie bitte, dass sich bei den ersten Einsätzen Ihres Luftentfeuchters oftmals ein starker Kunststoffgeruch breitmachen kann! Das ist normal und ist meistens nicht auf einen Fehler oder austretendes Kühlmittel zurück zu führen!  

Wie lange dauert die Raumentfeuchtung?

Die Dauer ist abhängig vom Raumvolumen, der ursprünglichen Luftfeuchtigkeit und der Ziel-Luftfeuchtigkeit. Wenn Sie die ganze Wohnung entfeuchten wollen, ist eine Zimmer-weise Entfeuchtung ratsam.  

Wo kann ich den Luftentfeuchter aufstellen?

Ein Raumentfeuchter braucht einen ebenen Untergrund und einen Stromanschluss. Außerdem sollte er für Sie leicht zugänglich sein, da sich das kondensierte Wasser in einem Wassertank sammelt, der regelmäßig geleert werden muss, denn ist der Tank voll, stoppt auch das Entfeuchtungsgerät. Wenn Sie das Kondenswasser über einen Schlauch ableiten wollen, dann benötigen Sie ein Abflussrohr oder einen Auslass in den Duschabfluss. Wichtig ist dabei, dass dieser Abfluss vom Niveau her unterhalb des Auslasses am Entfeuchtungsgerät liegt. Nur wenige Raumentfeuchter verfügen über eine zusätzliche Pumpe, die das Kondenswasser auf ein höheres Niveau, beispielsweise in den Geschirrspüler-Abfluss pumpt. Für den Entfeuchtungserfolg in einem Raum ist die Aufstellung des Entfeuchtungsgerätes im Raum selbst egal. Aus unserer Erfahrung empfehlen wir jedoch eine Auffangwanne unterhalb des Gerätes, da sich bei vielen Geräten kleine Lacken gebildet haben, die beispielsweise dem Fischgrät-Parkett schaden können!  

Wenn der Wassertank voll ist

Jeder Raumentfeuchter verfügt über eine Abschaltautomatik und stoppt den Betrieb bei einem vollen Wassertank. Oft erfolgt dies über einen Schwimmer, der mit steigendem Wasserspiegel im Tank hochsteigt und das Gerät bei einem Maximalwasserstand deaktiviert. Meistens ertönt dann ein Warnsignal, dass Sie daran erinnert, den Wassertank auszuleeren. Das Wasser ist weder zum Gießen der Balkonblumen noch für die Trinkwasserschüssel des Haustieres geeignet und gehört bitte in den Abfluss. Wir haben das Feedback bekommen, dass die Wasserbehälter oftmals nicht vollkommen leer werden, da die Auslassöffnungen nicht ganz am Boden sind und somit bleiben immer Wasserreste im Gerät die mit der Zeit auch modrig/faulig riechen können. Am besten stellen Sie den Wasserbehälter bei Nichtbetrieb an einen trockenen Ort!  

Falls Sie den Raumentfeuchter im Dauerbetrieb verwenden

Die meisten Raumentfeuchter sind für den Dauerbetrieb ausgelegt. Kurze Unterbrechungen sind, wie oben beschrieben, beispielsweise bei einem vollen Wassertank üblich. Viele Geräte verfügen über die Auswahlmöglichkeit einer Zielluftfeuchtigkeit. Das heißt, der Luftentfeuchter läuft so lange, bis der Zielwert erreicht ist. Bei manchen Geräten haben wir die Erfahrung gemacht, dass der Feuchtigkeitssensor zu nahe am Wassertank angebracht ist und somit eine höhere Feuchtigkeit anzeigt, als tatsächlich im Raum besteht. Hier besteht die Gefahr, dass der Raumentfeuchter unnötig lange läuft und zusätzliche Stromkosten verursacht. Bei Geräten, die eine Programmierung erlauben ist es außerdem nicht möglich, sie in Kombination mit einer Zeitschaltuhr zu verwenden, da sie sonst das Programm „vergessen“. Wichtig ist auch, den Stromverbrauch im Auge zu behalten. Beim Dauerbetrieb multiplizieren Sie ganz einfach den Verbrauch in Watt (üblicherweise 200 bis 500 Watt pro Stunde) mit 24h und so erhalten Sie den Tagesverbrauch in kWh. Bei der Luftentfeuchtung wird Wärme erzeugt und Luft zirkuliert. Im Sommer kann das unangenehm sein, wenn es in Ihrer Wohnung bereits sehr heiß ist. Ein Luftentfeuchter ist nicht dazu da, ein kühleres Raumklima herzustellen! Im Winter unterstützt so ein Gerät hingegen die Heizung ein wenig.  

Wie funktioniert die Wartung?

Abgesehen von der regelmäßigen Leerung des Wassertanks sind Raumentfeuchter weitgehend wartungsfrei. Wenn Sie ein Modell mit Filtermatten mit Aktivkohle oder mit Ionisatoren, die die Luft mit Ozon reinigen, gewählt haben, informieren Sie sich bitte im Vorfeld, wo und zu welchem Preis Sie Ersatzmatten und Filter bekommen können und wie oft sie getauscht werden sollen, damit die Garantie nicht verfällt! Viele Luftentfeuchter nutzen das Kältemittel R134a, dies muss explizit ausgewiesen sein. Ein Nachfüllen des Kältemittels ist nicht empfehlenswert, sollte das Gerät einmal undicht geworden sein. In diesem Fall handelt es sich um einen Gewährleistungsanspruch!  

Wie laut ist ein Luftentfeuchter im Test?

Abhängig von der Leistung schwankt die Lautstärke zwischen 45dB (Ventilatorlautstärke, Dunsthaube-Abzug) und bis zu 65dB (schleudernde Waschmaschine). Für Schlafzimmer oder ruhige Räume ist der Betrieb eines Raumentfeuchters nicht empfehlenswert!   Infografik 6 Gründe für Feuchtigkeit im Haus Lautstärke von Entfeuchtungsgeräten und INTROC Lautlostrocknern  

Raumentfeuchtung für den Keller

In den Wiener Kellern gibt es besonders oft Probleme mit der zu hohen Luftfeuchtigkeit; besonders bei Gründerzeithäusern haben die Keller noch Lehmböden oder zu kleine Lichtschächte und Lüftungsöffnungen. Das Problem, dass Keller nicht für Textilien und Elektrogeräte genutzt werden können, ist vielen bekannt. Außerdem fehlen oft die Schutzanstriche und Abdichtungen. Kellerabdichtungen aus Bitumen können sich bereits innerhalb von 35-40 Jahren zersetzen, die Außenmauern müssten für eine Erneuerung wieder komplett frei gelegt und versiegelt werden. In einigen Bezirken verlaufen die Verbindungsstraßen entlang der früheren Täler und somit oft über kanalisierten Bächen, wie z.B. die Währinger Straße im 18. Bezirk entlang der „Währing“. Bei Wasserhochstand dringt Bachwasser über die Kanalisation in die unversiegelten Kellen ein und zurück bleibt extrem feuchte Bausubstanz. Auch Verstopfungen in Drainagen und Abwasserleitungen können zu Feuchter Bausubstanz in den Wiener Kellern, Stiegenhäusern und Souterrains führen, ebenso wie Spritzwasser und verstopfte oder lecke Regenrinnen. Hinzu kommt, dass die Wände in den Kellerabteils zugestellt werden: Raum ist knapp und was im Keller steht, kann nicht die Wohnung verstellen. Dadurch kommt es jedoch zu keiner ausreichenden Luftzirkulation entlang der Wände. Kondenswasser oder „Schwitzwasser“ bleibt an den Wänden und es besteht eine erhöhte Schimmelgefahr. Keller Entfeuchtung – rund um das Haus wird eine neue Drainage verlegt, die Kellerwände werden versiegelt. Man sieht die Baustelle.  

Entfeuchtung im Keller klappt nicht allein durch Lüften im Sommer

Ein Keller in Wien oder sonst irgendwo sollte nicht bei hohen Außentemperaturen gelüftet werden. Die warme Sommerluft kann viel Feuchtigkeit transportieren. Trifft sie auf die kühle Luft der hohen Stiegenhäuser oder Keller, kondensiert Wasser und die Bausubstanz wird feuchter anstatt trockener! Dort, wo zu viel Feuchtigkeit besteht kann es zu Schimmel und oder modrigem Geruch kommen Was für die Raumbelüftung und Luftentfeuchtung im Keller gilt, gilt auch für die Wohnungen Oft sind durch Sanierungsmaßnahmen im Altbau bzw. im Baubestand, Fenster und Fassaden abgedichtet worden. Wo früher viel Zugluft herrschte und damit auch Luftfeuchtigkeit abtransportiert werden konnte, kondensiert das Wasser. Hier kann Schimmel entstehen und die Bausubstanz angegriffen werden. Richtiges Lüften ist in den meisten Fällen ein kurzes Stoßlüften, mit dem einerseits die feuchte Luft einmal durch die Kubatur des Wohnraumes durch- und hinauszirkulieren kann, andererseits kurz genug, damit der Raum nicht auskühlt.

Entfeuchtungsgerät bei Wasserschaden

Für den heavy-duty use, die Trocknung von Wasserschäden oder großen Wasserflecken empfehlen wir den Einsatz eines Bautrockners, wie von Introc. Auch für die Trocknung von Estrich oder anderen Belägen kann es sinnvoll sein, punktuell einen oder mehrere Bautrockner einzusetzen, anstatt den gesamten Raum zu entfeuchten. Die Introc Bautrockner sind lautlos und flexibel einsetzbar und können wochenweise gemietet werden. Hier finden Sie ein erfolgreiches Trocknungsbeispiel in unserer INTROC Case Study.
Die INTROC Case Study

Die INTROC Case Study

 Finden Sie hier die INTROC Case Study als PDF Download für Sie!

Was tun bei einem Wasserschaden?

Nach der Leckortung kommt die Entfeuchtung und Trocknung der Bausubstanz; Für die Entfeuchtung sind wir bei INTROC die richtigen Ansprechpartner.

Hier möchten wir Ihnen eines unserer Projekte vorstellen: Sie sehen darin, wie wir mit INTROC Bautrocknern einen Wasserschaden im 6. Wiener Gemeindebezirk in kürzester Zeit auf den vom Kunden und der Versicherung gewünschten Schwellenwert getrocknet haben. In diesem Download sehen Sie weiters:

Holen Sie sich die INTROC Case Study >

  1. Bilder der betroffenen Räumlichkeiten
  2. Die Messpunkte (MP) – wenn unsere Messdienstleistung gewünscht wird, messen wir an mehreren Punkten
  3. Die Messprotokolle – für die Versicherung und die Auftraggeber
  4. Die Projektdokumentation, damit Sie sehen, was wir gemacht haben
  5. Die Bestätigung über den trocknungsrelevanten Stromverbrauch – auch wichtig für die Versicherung

Wenn ein Leitungswasserrohr platzt, so verläuft dies meistens in einer Kaminwand, einer tragenden Wand oder zumindest einer „zentralen“ Wand. Das hat zur Folge, dass bei einem Leck, gleich mehrere Räume betroffen sind, teilweise auch Stiegenhäuser.

    Da im Durchschnitt alle 30 Sekunden ein Leitungswasserroher platzt, gibt es naturgemäß viel Nachfrage nach Trocknungsleistungen; wenn auch Sie ein Trocknungs- oder Entfeuchtungsprojekt planen, kontaktieren Sie uns bitte unter info@introc.at.

      Hier ein paar INTROC Fakten für Sie:

      1. In Österreich gibt es jährlich fast 100.000 Leitungswasserschäden
      2. Im Vergleich dazu gibt es in Deutschland knapp 1,1 Mio. Leitungswasserschäden
      3. 50% aller Leitungswasserschäden resultieren aus der Korrosion von Wasserleitungen
      4. Wer übrigens bereits einmal einen Wasserschaden gehabt hat, wir mit einer Wahrscheinlichkeit von 40% wieder einen Wasserschaden im Gebäude erleiden
      5. Gebäudeversicherer müssen durchschnittlich € 2.100 pro Wasserschaden zahlen
      6. In Deutschland machen diese Kosten jährlich insgesamt 2,53 Mrd. Euro aus
      7. Darin enthalten sind auch 230 Mio. Euro für Schäden, die IN den Wohnungen bzw. versicherten Räumlichkeiten entstanden sind
      8. In Deutschland ist übrigens Köln jene Stadt mit den häufigsten Wasserschäden
      9. Ein Bautrockner verursacht Lärm mit einer Lautstärke von bis zu 65dB. Ein INTROC Bautrockner hingegen ist absolut lautlos.
      10. Mit einem INTROC Bautrockner trocknen Sie nicht nur lautlos, sondern auch bis zu 58% schneller!
      PV auf einem Wiener Altbau – Stromspeicher inklusive

      PV auf einem Wiener Altbau – Stromspeicher inklusive

      Wiens Dächer bieten ein großes Solarenergiepotenzial

       Der Wiener Stadtvermessung zu Folge sind 64% der Wiener Dächer theoretisch für eine solarenergetische Nutzung geeignet. Das entspricht einem theoretischen Photovoltaikpotenzial von 5.400 GWh bei einer nutzbaren Fläche von ca. 34km² auf Wiens Dächern. Rund 5km² davon sind sogar sehr gut geeignet, so heißt es auf der Webseite der Gemeinde Wien. Da ca. 20% und damit der größte Teil des Wiener Gebäudebestands aus Altbauten besteht, bieten vor allem Gründerzeithäuser ein großes Photovoltaikpotenzial. 

      Aus diesem Grund beauftragte die Wiener Immobilienverwaltung Dr. Denk Immobilientreuhand KG, in der Schönbrunner Straße, 1050 Wien, die Firma INTROC GmbH (www.introc.at), spezialisiert auf die Substanzerhaltung in Altbauten in Wien, mit der Erstellung einer Wirtschaftlichkeitsanalyse einer PV-Anlage auf einem Wiener Gründerzeithaus in der Schönbrunner Straße, in Wien Margareten. Die Stromproduktion aus der PV-Anlage soll dabei der Hausverwaltung und Kanzlei zur Verfügung stehen, Überschüsse sollten für die Strom-Speicherung und Elektroauto-Anbindung verwendet werden. Hier half der Wiener Solarkataster dabei, das Potenzial an jährlich Sonnenstunden ungefähr zu evaluieren und damit zu überprüfen ob

      a) eine Wirtschaftlichkeit der PV-Anlage und

      b) eine Förderbarkeit des Projektes durch den Ökostromfonds für Wien gegeben war.

      Nach einer Abschätzung des Potenzials mitsamt Bestandaufnahme, bei der die Dachgegebenheit, der Zustand der Steigleitung, der vorhandene Platz für Verkabelung im Haus etc. überprüft worden waren, war der erste Eindruck vielversprechend.

      Praktische Hilfestellung durch den Wiener Solarkataster

      Die Eignung laut Solarkataster Wien für das Süddach der Schönbrunner Straße war gut bis sehr gut (>900 Sonnenstunden pro Jahr). Im nächsten Schritt beauftragte die Wiener Immobilienverwaltung Dr. Denk die Substanzerhalter der INTROC GmbH mit der Erstellung eines umfangreichen Dokumentations- und Leistungskataloges, gefolgt von einer Ausschreibung unter 5 Photovoltaik- und Elektrounternehmen.

      Bei dieser wurden die Photovoltaik-Module mit einer Gesamtleistung (Peakleistung) von 9,9 kWp, ein Stromspeicher mit einer Speichertiefe von 14kWh, alle benötigten Komponenten, wie Wechselrichter, DC Freischaltbox und Aufdach-Montageteile inkl. Befestigungsmaterial, etc. ausgeschrieben. Zusätzlich sollten die Kostenschätzungen für die Erneuerung der Hauselektrik für die Einbindung der PV-Anlage in das Hausnetz (Herstellung gemäß „Nullungsverordnung“) und die Verknüpfung mit dem Stromspeicher inklusive aller notwendigen Nebenleistungen eingeholt werden.

      Installation durch bewährte Elektro-Unternehmen

      Basierend auf den Referenzen, der Erfahrung mit Projekten im Wiener Altbau, der Preisgestaltung und dem Serviceangebot erfolgte eine Beauftragung des Unternehmens Elektrotechnik Unger Gmbh aus Mannsdorf an der Donau (www.etu.co.at/) und der Firma EMP GmbH aus Ehrenschachen in der Steiermark (www.smartelectric24.at/), die sich die Bereiche „Hauselektrik“ und „Photovoltaik-Installation“ aufteilten.

      Die Montage der Photovoltaikanlage gestaltete sich schwierig: Einerseits gab es bis auf eine kleine Luke keinen Zustieg zum Dach, andererseits war die Dachhülle neu hergestellt und ein Aufschneiden des Daches stellte keine Option dar. Hier fand Markus Unger, der Geschäftsführer der Firma e.t.u., eine praktische Lösung: Nach der Implementierung der notwendigen Sicherheitsmaßnahmen wie Arbeiter- und Fußgängerschutz wurde eine Ladefläche für die Solarmodule auf dem Dach hergestellt, auf die die 33 Paneele mittels Kranwagens gehievt wurden. Das Team von e.t.u. montierte die Paneele im Blitztempo binnen weniger Stunden auf der Südseite des Daches.

      Parallel dazu wurde ein vom Rauchfangkehrer freigegebener Kamin für die AC-Leitung vom am Dachboden befindlichen Wechselrichter hinunter in die Kanzlei im zweiten der 5 Stockwerke verlegt. Die Stemmarbeiten beim Mauerdurchbruch waren minimal, der Bürobetrieb konnte daneben weitergeführt werden. Parallel zur PV- und Speicherinstallation stellte die Firma EMP GmbH die Erneuerung der Steigleitung her und überprüfte anschließend alle Leitungen im Büro samt Messbefund. Die Anbindung einer E-Ladestelle in der Garage des Hauses bereitete der auf SmartHome-Anwendungen spezialisierte Elektro-Unternehmer Christian Putz vor. 

      Ein Stromspeicher dient zur Nachtüberbrückung

      Im Büro der Immobilienverwaltung wurde ein Stromspeicher mit 14 kWh Speichertiefe installiert, der tagsüber aufgeladen wird und die gesamte Kanzlei-Infrastruktur bis zum nächsten Morgen weiter mit Strom versorgen kann.

      Eine Wirtschaftlichkeit des Projektes steht und fällt damit, dass wir möglichst viel vom produzierten Solarstrom sinnvoll selbst verwenden können. Aber es geht nicht nur darum – ich wünsche mir, dass wir mit diesem intelligenten Photovoltaiksystem auch ein Referenzprojekt schaffen, um Andere zu motivieren, das große Solarpotenzial in Wien ebenfalls zu nutzen“, so Auftraggeber Dr. Kurt Denk.

      Beim Stromspeicher fiel die Wahl auf die Firma sonnen mit einem 3-phasigen AC-Speicher-Modell auf Lithium-Ionen Basis und einer Zyklenfestigkeit von 10.000 Zyklen. Mit an Bord ist ein vernetztes Energiemanagementsystem, das sowohl Verbraucher priorisieren kann (z.B. die Rangfolge von Büro, Ganglicht, E-Ladestelle, Batterieladung etc.), als auch ein Monitoring von Erzeugung, Verbrauch, historischen Werten und Verbraucherübersicht durchführt und sogar eine Wetterdatenspeisung und intelligente Optimierung, wie z.B. Peakshaving, mitbringt.

      Die Abwicklung der administrativen Wege wie Bauanzeige, Beantragung des Netzzugangs zum Verteilnetz, Einreichung der Landesförderung Wien, Projektbeschreibung, Vertrag mit dem Abnehmer für den erzeugten Photovoltaik-Strom und Vielem mehr wurden dem Auftraggeber nach Möglichkeit vollständig durch INTROC, e.t.u. und EMP GmbH abgenommen.

      Die PV-Anlage, der PV-Speicher und das Energiemanagementsystem wurden freundlicherweise gefördert aus Mitteln des Ökostromfonds für Wien.

      Wasser- oder Hochwasserschaden: was ist zu tun?

      Wasser- oder Hochwasserschaden: was ist zu tun?

      7 Tipps für eine schnelle Trocknung nach Wasserschaden

      Ob Wände, Decken oder Böden: Bei Wasserschaden in der Wohnung sollten Sie schnell handeln – bereits ein kleiner Rohrbruch kann großen Schaden anrichten. In unserem Artikel verraten wir Ihnen 7 wichtige Tipps, damit Sie das Wasser schnell entfernen und teure Folgeschäden vermeiden.

      Wasserschaden mit Feuchtigkeit in der Zimmerecke. Zwischen Wand und Decke sind bereits die Folgen der Feuchtigkeit in Form von Schimmel zu sehen.

      Tipp 1: Wasserzufuhr stoppen

      Sobald Sie einen Wasserschaden bemerken, sollten Sie alle Wasserleitungen in der Wohnung schließen – am besten den Hauptwasseranschluss (bzw. den Absperrhahn). Je länger Sie diesen ersten Schritt hinauszögern, desto größer wird der Wasserschaden!

      Tipp 2: Strom abschalten

      Vermeiden Sie Kurzschlüsse oder lebensgefährliche Stromschläge! Da Wasser Strom leitet, sollten Sie den Strom am Sicherungskosten (bzw. an der Hauptsicherung) abschalten – oft lässt sich der Weg des Wassers und mögliche Kontaktpunkte mit Strom nicht genau verfolgen. Stellen Sie außerdem sämtliche elektrische Geräte in einen trockenen Raum.

      Wichtig: Besondere Vorsicht ist bei Altbauten geboten: Hinter Tapeten und Putz können sich häufig blinde oder beschädigte Leitungen verstecken, die durch Wasser und Kriechstrom die komplette Wand unter Strom setzen können.

      Hier finden Sie unsere Checkliste, was Sie im Fall eines Wasserschadens sofort tun sollten!

      Sanitärraum wird saniert, ein INTROC Bautrockner trocknet im Hintergrund das feuchte Mauerwerk. Zusätzlich entfeuchtet ein Entfeuchtungsgerät im Vorergrund das Raumklima.

      Tipp 3: Wasser auffangen

      Sie haben die Zuleitung geschlossen? Dann wird wahrscheinlich noch einmal restliches Abwasser nachfließen. Schnappen Sie sich deshalb einen Behälter und fangen Sie das Wasser auf. Danach sollte kein Wasser mehr nachfließen und die Trocknung kann beginnen.

      Tipp 4: Schaden dokumentieren

      Für Ihre Versicherung ist eine detaillierte Schadensdokumentation wichtig. Deshalb sollten Sie den Schaden vor dem Entfernen fotografieren – und alles minutiös dokumentieren, damit die Versicherung den Schadensfall schnell abwickeln kann. Einige Versicherungen nehmen Ihnen die Dokumentation ab. In diesem Fall sollten Sie Ihrer Versicherung frühzeitig Bescheid geben.

      Wichtig: Bei Wasserschäden durch offene Fenster, Türen oder Dachlücken greift die Haushaltsversicherung nicht.

      Tipp 5: Wasser entfernen

      Die Trocknung bei kleinem Wasserschaden oder auf den Boden gelaufenes Wasser gelingt mit trockenen und saugfähigen Tüchern. Bei größeren Schäden empfiehlt sich zum Trocknen ein Wassersauger und ein Bautrockner. Auch bei diesem Schritt ist schnelles Handeln wichtig – ansonsten kann sich Schimmel ausbreiten oder die Bausubstanz nachhaltig beschädigt werden.

      Wichtig: Die Trocknung von schwimmendem Estrich ist kompliziert. Um zu vermeiden, dass sich auch die Dämmung mit Wasser vollsaugt, ist nach einem Wasserschaden häufig eine Sanierung notwendig. Bei besonders großem Wasserschaden muss der Boden oder der Putz herausgerissen werden.

      Tipp 6: Bautrockner verwenden

      Bautrockner garantieren eine besonders schnelle Trocknung nach einem Wasserschaden. Die Geräte sind leicht aufzustellen und eignen sich für Wasserschäden an Decken, Wänden oder Böden. Bei INTROC können Sie Infrarot-Bautrockner mieten, die im Gegensatz zu herkömmlichen Bautrocknern lautlos und noch schneller arbeiten. Durch die Wärme der Bautrockner wird die Bausubstanz wesentlich schneller getrocknet.

      Ein INTROC Lautlostrockner trocknet feuchtes Mauerwerk im Keller und steht mit wenigen Zentimetern Abstand vor der Mauer.

      Übrigens: Bautrockner eignen sich immer, wenn Sie Feuchtigkeit schnell aus Wänden und Böden entfernen möchten. Zum Beispiel im nassen Keller, beim Hausbau oder bei Wasser im Putz oder Estrich.

      Tipp 7: Einrichtung sichern

      Retten Sie Ihren Hausrat! Räumen Sie das gesamte Inventar aus dem Raum, entfernen Sie Teppiche und trocknen Sie alle Möbel und Geräte. Wenn Sie Ihre Möbel nicht verrücken können, sollten Sie die Möbel dennoch schützen – zum Beispiel mit Plastikplanen oder Styroporplatten.

       

      Bonus: Wasserschaden vermeiden

      Minimieren Sie das Risiko eines erneuten Wasserschadens! Kontrollieren Sie Wasserleitungen und Wasseranschlüsse regelmäßig, waschen Sie Wäsche nur, wenn Sie zu Hause sind und vermeiden Sie verstopfte Regenrinnen und Abflüsse in Bad und Küche. Wenn Sie das Haus verlassen, können Sie außerdem den Haupthahn abdrehen.

      Finden Sie hier einen Bericht über die erfolgreiche Trocknung eines Wasserschadens im 6. Wiener Gemeindebezirk!

       

      Altbautrocknung in einer Wiener Ordination

      Altbautrocknung in einer Wiener Ordination

      Hohe Luftfeuchtigkeit im Nebenraum

      Im Nebenraum einer Arztpraxis in Währing wurde eine erhöhte Wandfeuchtigkeit innen an der straßenseitigen Mauer des mehrgeschossigen Altbaus aus dem Jahr 1890 gemessen. Der Grund für die erhöhte Feuchtigkeit war ein starker Wassereintritt von außen (bedingt durch einen Neubau neben dem Gebäude, der durch das Abbinden des Betons große Wassermengen abgesondert hat).

      Die Wände des als Lager genutzten, selten betretenen und unbeheizten Raumes waren teilweise sehr feucht, es bestand akute Gefahr von Schimmelbildung und ein leicht modriger Geruch entstand, wenn das Lager nicht regelmäßig stoßgelüftet wurde.

      Die Luftfeuchtigkeit wurde über zwei Wochen mit Hilfe eines Hygrometers aufgezeichnet. Die Luftfeuchtigkeit war mit bis zu 68% sehr hoch – Hier gab es Handlungsbedarf!. 

      Fünf Schritte für eine nachhaltige Trocknung

      Die Firma INTROC GmbH wurde mit einer Infrarot-Trocknung und der Erstellung von Empfehlungen für weitere Maßnahmen beauftragt.

      Nachdem in einem ersten Schritt im Rahmen des „Altbau-Pickerls“ an den neuralgischen Punkten die Feuchtigkeit gemessen und analysiert worden war, wurde sichergestellt, dass der Grund für die Mauerfeuchtigkeit behoben worden ist.

      In einem zweiten Schritt wurde der Keller durchgelüftet, in dem einige Fenster und Luken versperrt bzw. verkeilt gewesen waren. Parallel dazu wurden die Auftraggeber hinsichtlich des optimalen Lüftungsverhaltens beraten.

      In einem dritten Schritt kamen zwei INTROC Infrarottrockner zum Einsatz. Vorab wurden 8 Messpunkte an der straßenseitigen Wand gesetzt, um den Trocknungsfortschritt aufzuzeichnen. Die Trocknung erfolgte über einen Zeitraum von 3 Wochen und wurde durch regelmäßiges Stoßlüften unterstützt. Der Ordinationsbetrieb konnte ungestört weitergeführt werden, da INTROC Trockner lautlos trocknen. 

      Durch die Infrarottrocknung wurde die Wandtemperatur erhöht und die Wandfeuchte deutlich reduziert, wie die Messergebnisse an den Messpunkten verdeutlichen. In weiterer Folge galt es, Wärmebrücken im Lager durch eine bessere Temperierung und durch gezielte kleine bauliche Veränderungen auch zukünftig zu vermeiden. Durch die Reduktion der Wandfeuchte auf unbedenkliche Werte, gelang es bereits, die Raum-Luftfeuchtigkeit auf einen Wert von ca. 43% zu reduzieren, ideal, um eine Schimmelgefahr auszuschließen.

      Das „Altbaupickerl“ als laufendes Service

      Bei der Nachmessung war aufgefallen, dass eine Seite des Kellers unterhalb der Ordination weitaus feuchter geblieben ist, als die andere. Bei zu sehr mit Feuchtigkeit belasteten Kellern gilt es, immer die äußeren Wände soweit wie möglich von Möbeln und geschlossenen Regalen freizuhalten, um eine Luftzirkulation zu ermöglichen. Während die trockenere Kellerseite wieder als Lager genutzt werden kann, wird die feuchte Seite in einem vierten Schritt im Rahmen einer kleinen Sanierung inklusive Austausch der Oberflächenmaterialien (Farbe und Putz) optimiert und durch eine Verbesserung der Oberflächenstruktur langfristig getrocknet, damit auch in Zukunft kein Feuchtestau mehr entstehen kann. Der optimale Zeitraum für so eine Feuchtereduktion im Keller ist im Spätherbst und während der Winterzeit. Sollten diese Trocknungsmaßnahmen nicht dauerhaft helfen, kann in einem fünften Schritt im Frühjahr ein automatisiertes Be- und Entlüftungssystem zur weiteren Verbesserung des Raumklimas im Kellergewölbe installiert werden.

      Als Folge-Service nimmt die Firma INTROC auch in Zukunft weitere regelmäßige Messungen im Gebäude im Rahmen des Altbaupickerls vor.

      Bleirohre als Gefahr für alte Bausubstanz

      Bleirohre als Gefahr für alte Bausubstanz

      Rund 32.000 Gründerzeithäuser bzw. Häuser aus der Zeit vor 1919 stehen in Wien. In vielen dieser Gebäude sind noch alte Wassersteig- und Wohnungsleitungen aus Blei verbaut. Das Metall ist nämlich biegsam, man muss nichts schweißen und günstig ist der Rohstoff ebenfalls. Deshalb wurden bis in die 1930er Jahre in Wien öffentliche und private Wasserstränge aus diesem Metall verlegt. Inzwischen sind jedoch die gesundheitsschädigenden Langzeitwirkungen von Blei auf die Organe und das Nervensystem des Menschen erforscht und nachgewiesen worden.

      Im öffentlichen Wassernetz hat die Abteilung „Wiener Wasser“ deshalb schon bis zum Jahr 2007 sämtliche Hausanschlussleitungen aus Blei ersetzt. Für Leitungen im Stiegenhaus und innerhalb der Wohnungen, sind jedoch die Haus- bzw. WohnungseigentümerInnen zuständig.

      Woran man offen liegende Bleirohre erkennt

      Bleirohre sind meisten von grauer, matter Farbe. Wenn man sie mit einem Stift oder Fingernagel leicht anritzt, glänzt der dadurch entstandene Riss silbern. Blei ist ein weiches Material, darum werden diese Rohre nicht geschraubt, sondern meistens gesteckt. Die Verbindungen sind oft wulstig und auch der Durchmesser der Rohre ist sehr unregelmäßig.  

      Bleirohre sind schlecht für die Bausubstanz

      Abgesehen von den gesundheitlichen Folgen, die Bleileitungen mit sich bringen können (Blei kann bei einem niedrigen Wasser pH-Wert von 6,5 und weniger durch Stagnationswasser, das lange in den Leitungen verweilt, herausgelöst und beim Trinken vom Körper aufgenommen werden) kommen diese Wasserrohre nun in ein Alter, in dem sie porös werden und leichter bersten können.

      In den häufigsten Fällen darf man sich dies jedoch nicht als großen „Knall“ vorstellen: Es beginnt vielmehr mit einem oder mehreren feinen Haarrissen in Längsrichtung des Bleirohres. Schnelle Temperaturwechsel, Vibrationen in der Mauer und andere externe Faktoren tragen zur plötzlichen Bildung eines Haarrisses bei und plötzlich kann Wasser entweichen. Ganz langsam.

      Wenn sich in einem Haarriss (siehe Abbildung) Wassertröpfchen bilden, kann das auf Dauer zu großen Wassermengen führen, die sich über Wochen hinweg im Mauerwerk verbreiten, bis die Feuchtigkeit über den Putz wieder abgegeben wird und meistens Schimmel die Folge ist.

      Bei einer durchschnittlichen Tropfengröße von 0,5mm Durchmesser (und einem Volumen von einem zwanzigstel Milliliter), der jede Sekunde aus einem einzelnen Haarriss austritt, sickern fast vier Liter Wasser unbemerkt in die Mauer – pro Tag. Nach etwas mehr als drei Wochen haben sich 100 Liter im betroffenen Bereich verteilt. Erst jetzt zeichnet sich das Ausmaß des Schadens durch Schimmelbildung ab.

      Bleirohre als tickende Zeitbombe

      Je nach Gebäudebündel- oder Haushaltsversicherung werden bei einem Wasserrohrschaden nur kurze Abschnitte der Wasserleitung getauscht. Und wenn ein Abschnitt aus einem alten Rohr einmal ausgetauscht worden ist, liegt die Wahrscheinlichkeit, dass rund um die neuen Verbindungsstellen wieder ein Wasserschaden auftritt, bei ca. 40%.

      Unsere Empfehlung: analysieren Sie genau, wo in Ihrem Gebäude noch Bleirohre verlegt sind und bereiten Sie den Austausch des ganzen Wasserstranges vor – spätestens, wenn Sie bei einem Leitungsabschnitt einen Haarriss oder einen Rohrbruch haben, sollten Sie sich ernsthaft überlegen, die gesamte Leitung auszutauschen!

      Gebäudeschäden aufgrund von Neubaufeuchte

      Gebäudeschäden aufgrund von Neubaufeuchte

      Ein Großteil der Bauschäden resultiert aus Neubau-Feuchteschäden. Grund dafür sind oft Terminstress, mangelnde Koordination der einzelnen Bautätigkeiten und unvorhersehbare Wetterereignisse, wie Schneefall oder Niederschlag:

      Woher kommt die Neubaufeuchte?

      Beim Neubau werden Baumaterialien eingesetzt, die meistens mit Wasser angemischt werden müssen, um verarbeitet werden zu können. Vom Mörtel für den Mauerbau bis hin zum Estrich für die Böden wird beim Bau selbst eine große Menge Wasser verwendet, die nach dem Abbinden schließlich wieder über die Luft abgegeben werden muss. Terminstress und knappe Fristen bei den Bauverträgen schließen oft aus, dass beispielsweise Ziegel- und Betonmauern die Trockendauer erhalten, die sie benötigen. Teilweise kann die Trocknung mehrere Monate bis zu 2 Jahren in Anspruch nehmen, bevor eine Wohnung oder ein Haus schlüsselfertig bzw. Belagsfertig übergeben werden kann.

      Schäden aufgrund von Neubaufeuchte

      Wird die notwendige Trocknungsdauer nicht eingehalten, oder werden keine Trocknungsmaßnahmen, wie beispielsweise der Einsatz von INTROC Bautrocknern oder Entfeuchtungsgeräte, getroffen, kann die Weiterbearbeitung der Bausubstanz (verputzen, verkleiden, beschichten, belegen) zu früh erfolgen. Die im Baukörper befindliche Restfeuchte muss aber irgendwohin. Langsam arbeite sich dann die Feuchtigkeit durch die Materialien, die schließlich schimmeln, modern, faulen, sich wellen, lose werden und abblättern können. Insbesondere organische Materialien begünstigen das Schimmelwachstum, das Konsequenzen für die Gesundheit haben kann! Unser Tipp ist daher, dass Sie am besten bereits während des Bauens darauf achten, feuchte Baumaterialien vor der Weiterverarbeitung ausreichend trocknen zu lassen, oder den Trocknungsprozess durch Bautrockner zu beschleunigen!

      Maßnahmen gegen Neubaufeuchte

      1. Schützen Sie insbesondere den unfertigen Rohbau vor Durchfeuchtung! Hier können Sie die größten Fehler vermeiden: Indem Sie beispielsweise die Mauerkronen vor dem Regen schützen, verhindern Sie, dass die untersten Ziegelreihen feucht werden. Idealerweise nutzen Sie Polyethylenfolie zur Abdeckung und das Sammelwasser leeren Sie regelmäßig aus, um lang stehende Pfützen zu vermeiden!
      2. Keller: Wenn Ihr Keller noch nicht gegen Regen- oder Schmelzwasser geschützt ist, können sich Lacken bilden über die das stehende Wasser vom Fundament aus in die unteren Schichten der Kellerwände einziehen kann. Wenn diese feuchten Wände verputzt werden, bevor sie getrocknet sind, kann es bei späterer Durchtrocknung zu Rissen in den Wänden kommen!
      3. Dachboden: Sollte die Fertigstellung des Neubaus nicht vor der Winterpause ausgehen, kommt es ab und zu vor, dass das Erdgeschoss und die bereits fertiggestellten weiteren Stockwerke bereits beheizt werden. Dadurch wird die Bausubstanz in diesen Bereichen bereits getrocknet bzw. Feuchtigkeit abtransportiert. Steigt die warme, feuchtigkeitsgesättigte Luft in den unbeheizten Dachboden, dann besteht die Gefahr, dass die Feuchtigkeit dort kondensiert und an den Holzsparren Schimmel entsteht! Den Zugang zum unbeheizten und unisolierten Dachboden daher immer gut abdichten!

      Bautrocknung nach Fertigstellung des Rohbaus

      Wenn Ihr Rohbau fertig ist, bedenken Sie bitte, dass Ihr Fundament auch 6 Monate nach Fertigstellung noch ca. 5% Wasser enthalten kann. Dieses Wasser entweicht über die Luft in die oberen Räume – sofern Sie nicht eine Dampfsperre auf dem Fundament verlegt haben. Die Feuchtigkeit arbeitet sich dann in die auf dem Fundament liegende Dämmschicht. Diese wird feucht, dämmt schlechter und es besteht die Gefahr von Schimmelbildung bzw. Wellen im Fußbodenbelag.

      Achten Sie auch bitte darauf, dass der Neubau vollständig getrocknet ist, insbesondere Wände, die beidseitig verputzt sind, haben trocken zu sein, bevor der Putz aufgebracht wird. 

      Material

      Organische vs. Anorganische Materialien:  organische Materialien (organische Farben, Tapeten, Kleister und angebrachte Holzverkleidungen) dürfen nur auf trockenen Untergründen angebracht werden, da aufgrund ihrer Fähigkeit, Feuchtigkeit zu speichern, einen optimalen Nährboden für Schimmelpilze darstellen. Diese feuchtespeichernden organischen Materialien können sie in Räumen einsetzen, in denen Feuchtigkeit bis zum nächsten Lüften gespeichert werden kann. Anorganische Materialien wie z.B. Kalkputz empfehlen sich für Badezimmer, Küchen und Kochnischen sowie Schlafzimmer!

      Dämmung

      Ist Ihr Neubau fertig und gut durchgetrocknet, stellen Sie bitte auch sicher, dass keine Feuchtigkeit von außen (Dach, Fassade, Untergrund) nach innen gelangen kann. Eine Dämmung, die außen angebracht ist, ist der Dämmung von innen her in den meisten Fällen vorzuziehen. Damit verhindern Sie auch Wärmebrücken, die zu einer Feuchtigkeit von innen durch Kondenswasser führen können. Wird der Taupunkt, insbesondere bei Außenwänden unterschritten, kann es hier zu Feuchtigkeitsstau und in weiterer Folge zu Schäden und Schimmelbefall kommen.

      Luftfeuchtigkeit

      Durch die zusätzliche Zuführung von Wasser, beispielsweise durch Spachteln, Verputzen, Fliesen legen, Estrich auftragen, etc. kann sich der noch nicht komplett getrocknete Baukörper wiederum zusätzlich mit Wasser anreichern. Daher gilt es die Werte der Luftfeuchtigkeit zu kontrollieren und unterhalb von 65% zu halten. Sollte die Luftfeuchtigkeit höher steigen, kann man dieser mit dem richtigen Lüftungsverhalten entgegensteuern. Wenn dies noch nicht reicht, helfen hier auch professionelle Kondenstrockner/Luftentfeuchter oder Infrarottrockner von INTROC, die optimalen Werte zu erreichen.

      Rohbautrocknung

      Die Wichtigkeit einer trockenen Bausubstanz ist anhand dieser Beispiele deutlich gemacht worden – doch was tun, wenn der Zeitplan für den Bau straff und das Mauerwerk trotzdem noch feucht ist? Mit Hilfe von INTROC Bautrocknern und Entfeuchtern können alle Gewerke im Zeitplan weiterarbeiten, während das Gebäude bausubstanzschonend und in die Tiefe gehend getrocknet wird. Dank der INTROC Infrarottechnologie können Sie sogar offene Gebäudehüllen, also Räume ohne fertigen Fenster- oder Türeneinbau trocknen, was mit herkömmlichen Entfeuchtungsgeräten natürlich nicht geht. Bei diesen muss die Raumhülle oder Kubatur geschlossen sein, da sonst ständig feuchte Luft nachkommt und der Raum selbst nie trocken wird.

      Die INTROC Infrarottrockner arbeiten effizient und lautlos und werden nicht nur beim Neubau, sondern auch bei der Trocknung von Wasserschäden uvm. eingesetzt. Ein Beispiel finden Sie hier anhand der INTROC Case study, wie wir mit INTROC Bautrocknern einen Wasserschaden im 6. Wiener Gemeindebezirk in kürzester Zeit getrocknet haben. 

      Schimmel ade

      Schimmel ade

      25 Tipps wie Sie Schimmelwachstum in Ihrem Haus verhindern

      Was Schimmel genau ist, finden Sie im Beitrag „Achtung Schimmel!“ erläutert. Hier wollen wir uns praktischen und mehr oder weniger einfachen Maßnahmen zur Entfernung und Vermeidung von Schimmel in Ihrem Haus oder Ihrer Wohnung widmen:

      Oft ist es kein Schmutz, sondern Schimmel

      Schimmelpilze, die oft wie Schmutzflecken auf furnierten Oberflächen, Stoffen oder Wänden aussehen, können unterschiedliche Farben haben, geruchlos sein oder modrig riechen. Schimmel kann sich hinter Rigipsplatten, Küchenzeilen oder Kästen verbergen und auch wenn Sie die Pilze weder sehen noch riechen können, kann ein Gesundheitsrisiko für Sie und Ihre MitbewohnerInnen bestehen. Die Gründe für den Schimmelbefall können an Lecks oder Undichtheiten liegen, die wiederum zu teuren Reparaturen an Haus und Wohnung führen können!

      Wichtig ist – Schimmelsporen sind wohl oder übel überall vorhanden, nur sporenstreuende, bereits großflächig gewachsene Schimmelpilze sollten Sie auf jeden Fall entfernen bzw. die Schimmelbildung vorab vermeiden. Ein Gutachten bzw. eine Probenahme von Schimmelsporen kann hilfreich, aber auch teuer (mehrere hundert Euro) sein und ein durch die WHO klar definierten Standard für die Beurteilung, was eine akzeptable Menge an Schimmel ist, ist nicht festgelegt. Da die Wirkung von Schimmelsporen auf Menschen aufgrund der Belastungsintensität und der Schimmelart variieren kann, gilt es hier, rasch Gegenmittel anzuwenden, sobald Sie Schimmelflecken sehen oder modrige Luft riechen.

      Die beste Vorgehensweise ist es, den Schimmel zu entfernen und zukünftiges Wachstum zu verhindern, beispielsweise durch:

      Wenn Schimmel in Ihrem Haus wuchert, sollten Sie die befallene Oberfläche reinigen und das zu Grunde liegende Feuchtigkeitsproblem lösen. Das Schimmelwachstum kann von festen Oberflächen mit handelsüblichen Produkten, Seife und Wasser oder einer Bleichlösung von nicht mehr als 1 Tasse Haushalts-Waschbleichmittel in 3L Wasser entfernt werden.

      Top-Tipps zum Eindämmen von Schimmelwachstum

      Nachfolgend finden Sie einige Ratschläge wie Sie die Luftfeuchtigkeit in Ihrem Haus reduzieren können inklusive spezifischer Tipps für die Bereiche, die üblicherweise am stärksten von Feuchtigkeit und somit von Schimmelbildung betroffen sind:

      Maßnahmen um das Haus herum:

      1. Verwenden Sie Luftentfeuchter und Klimaanlagen, insbesondere in heißen, feuchten Klimazonen, um die Feuchtigkeit in der Luft zu reduzieren.
      2. Halten Sie die Luftfeuchtigkeit in Innenräumen nach Möglichkeit unter 60% (und über 40%). Sie können die relative Luftfeuchtigkeit mit einem Hygrometer messen, einem simplen und preiswerten Gerät, das in jedem Baumarkt erhältlich ist.
      3. Halten Sie die Auffangwannen der Klimaanlage sauber und reinigen Sie sie regelmäßig. Vergewissern Sie sich, dass die Ablaufleitungen frei von Verstopfungen sind und das Kondenswasser komplett abfließen kann.
      4. Halten Sie das Haus auch bei kaltem Wetter warm. Mit sinkender Temperatur ist die Luft weniger in der Lage, Feuchtigkeit zu speichern und kondensiert auf kalten Oberflächen. Sommer- und Wochenendhäuser, die unregelmäßig geheizt werden, sind besonders oft von Schimmel betroffen. Die kondensierte Feuchtigkeit ist ein idealer Nährboden für Schimmelpilze.
      5. Isolieren Sie kalte Oberflächen wie Außenwände, Böden und Fenster, um die Kondensation von Wasser darauf zu reduzieren.
      6. Trocknen Sie nasse Bereiche spätestens innerhalb von 24 bis 48 Stunden, um Schimmelbildung zu vermeiden.
      7. Beheben Sie Undichtigkeiten und Leckagen. Der Boden sollte von Ihrem Haus weggehend leicht abschüssig sein, damit Regenwasser abrinnen und abseits vom Haus versickern kann. Wenn von außen Wasser in Ihr Haus eindringt, kann es mitunter zu umfangreichen Grabungsarbeiten und Abdichtungen kommen, um Ihr Haus wieder abzudichten!
      8. Lassen Sie Ihre Klimaanlage von einem Fachunternehmen überprüfen, um sicherzustellen, dass es ideal dimensioniert ist und ordnungsgemäß gewartet ist. Wenn Ihr System zu groß ausgelegt oder der Luftstrom falsch eingestellt ist, entfernt Ihre Klimaanlage die Feuchtigkeit nicht so, wie sie es sollte.
      9. Öffnen Sie regelmäßig die Türen zwischen den Räumen, um die Luftzirkulation in Ihrem Haus oder in Ihrer Wohnung zu erhöhen. Erhöhen Sie, wenn nötig die Luftzirkulation durch den Einsatz von Ventilatoren und durch das Verschieben von Möbeln, weg von den Raumecken.

      In der Küche:

      1. Verwenden Sie Abluftventilatoren, um Feuchtigkeit nach außen zu transportieren, wenn Sie kochen oder Geschirr spülen.
      2. Schalten Sie dampferzeugende Geräte aus, wenn Sie Feuchtigkeit an Fenstern und anderen Oberflächen feststellen.
      3. Überprüfen Sie, ob es zu Undichtigkeiten im Waschbecken, hinter dem Geschirrspüler oder bei anderen Wasserquellen kommt und lassen Sie diese bei Bedarf reparieren.
      4. Entleeren und reinigen Sie bei Bedarf die Auffangwannen des Kühlschranks. Hier sammelt sich oft abgetautes Wasser.

      In Kellern:

       

      1. Vergewissern Sie sich, dass die Keller(abteile) gut belüftet sind, indem Sie Ventilatoren verwenden und bei Bedarf Lüftungsöffnungen in den Außenwänden installieren. Lüften Sie nicht an heißen Tagen, da sonst heiße Luft (mit hoher Luftfeuchtigkeit) in die Kellerräume kommt, in denen das Wasser an den kalten Wänden kondensiert! Besser nachts über lüften!
      2. Lassen Sie Ihren Keller auf Dichtheit prüfen. Wasser kann unter anderem über die Kellerböden und Wände in Ihr Haus eindringen.
      3. Stellen Sie sicher, dass Rinnen und Drainagen rund um Ihr Haus richtig funktionieren und dass die Bodenniveaus so geregelt sind, dass Wasser von Haus weg, nicht in Richtung hin ablaufen kann.
      4. Isolieren Sie Ihre Kellerwände nicht, außer, Ihr Keller ist sehr trocken.

      In der Waschküche:

       

      1. Entlüften Sie Ihren Wäschetrockner idealerweise nach außen.
      2. Stellen Sie sicher, dass die Entlüftung frei von Hindernissen, wie z.B. Flusen, ist und dass kein Luftaustritt abgesehen vom Entlüftungskanal erfolgt. Wenn der Lüftungskanal beschädigt ist, ersetzen Sie ihn durch einen Metallkanal. Lassen Sie den Kanal mindestens einmal im Jahr reinigen.
      3. Vermeiden Sie es, feuchte Kleidung im Wäschekorb oder Trockner zu lassen. Waschen und trocknen Sie sie sofort.

      Im Badezimmer:

      1. Verwenden Sie Abluftventilatoren, um die Feuchtigkeit vom Waschen, Trocknen, Baden und Duschen nach außen zu leiten.
      2. Verwenden Sie rutschfeste Teppiche, anstelle von Teppichböden. Diese können leichter gewaschen, getrocknet, bzw. zum Durchlüften aufgehängt werden.
      3. Überprüfen Sie die Dichtheit von Duschbecken und Badewannen (falls sich der Ytong gesenkt hat) und lassen Sie diese bei Bedarf reparieren.
      4. Öffnen Sie beim Duschen ein Fenster, um die feuchte Luft rauszirkulieren zu lasen.
      5. Vermeiden Sie es, feuchte Handtücher auf dem Boden oder im Wäschekorb liegen zu lassen.

      Fazit Schimmelvermeidung

      Es ist zwar unmöglich, alle Schimmelpilze und Schimmelpilzsporen in Ihrem Haus loszuwerden, aber weil Schimmelpilzsporen nicht ohne Feuchtigkeit wachsen können, ist die Reduzierung der Feuchtigkeit in Ihrem Haus der beste Weg, um das Schimmelpilzwachstum zu verhindern oder zu verlangsamen. Wenn in Ihrem Haus bereits Schimmelpilze wachsen, ist es wichtig, die Schimmelpilze zu reinigen und das Grundproblem der Feuchtigkeit im zweiten Schritt zu beheben. Wenn Sie die die verschimmelten Oberflächen reinigen, aber den Grund für die hohe Luftfeuchtigkeit nicht beheben, wird der Schimmel höchstwahrscheinlich wieder nachwachsen! Hier finden Sie einen Anwenderbericht über die Trocknung in einem Wiener Mietzinshaus mit dem INTROC Trocknungsservice,

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